Rat und Hilfe im Trauerfall
Telefon: (0 56 84) 4 41

Übersicht der Bestattungsarten

Es gibt heutzutage zahlreiche Möglichkeiten einer Beisetzung. Vor der Auswahl der gewünschten Art der Beisetzung stellt sich jedoch zunächst eine grundsätzliche Frage:

Wünschen Sie eine Erd- oder Feuerbestattung?


Erdbestattungen

Die traditionellste Art der Bestattung ist die Erdbestattung. Hierbei wird der Verstorbene in einem Sarg auf einem Friedhof eigener Wahl im Erdreich beigesetzt. Die Auswahl der Grabstelle obliegt im Rahmen einer Bestattungsvorsorge Ihnen bzw. den Angehörigen. Für Erdbestattungen stehen zumeist Wahl-, Reihen-, Pflege- oder Grasgrabstellen auf Friedhöfen zur Auswahl.

Die Beisetzung erfolgt meist im letzten Wohnort des Verstorbenen bzw. dem letzten Lebensmittelpunkt. Die Wahlgrabstätten gibt es in verschiedenen Größen, d. h. für eine, zwei oder mehr vorgesehene Bestattungen. Zudem kann bei Wahlgräben die Nutzungszeit immer verlängert werden, dies ist jedoch von der jeweiligen Friedhofssatzung abhängig und sollte bei Vorsorgeplanung berücksichtigt werden.

Reihengrabstätten sind Gräber, in die nur einmal bestattet werden darf. Bei einem weiteren Sterbefall in der Familie wird erneut eine Grabstätte erworben. Die Reihengräber haben eine festgelegte Nutzungszeit zwischen 20 und 30 Jahren. Eine Verlängerung der Nutzungszeit ist nicht möglich, eine Urnenbeisetzung ist unter der Berücksichtigung der Mindestruhezeit jedoch in den meisten Fällen möglich. Pflege- oder Grasgrabstellen sind meist eine alternative wenn Angehörige nicht in der Lage sind die Pflege der Grabstellen durchzuführen oder beauftragen zu lassen, hier wird die Pflege von der Friedhofsverwaltung übernommen bzw. beauftragt.



Feuerbestattungen

Unter dem Begriff Feuerbestattung versteht man die Einäscherung eines Leichnams in einem Sarg und die spätere Beisetzung der Asche. Die Einäscherung erfolgt jeweils in einem nahegelegenen Krematorium. Für die Feuerbestattung bedarf es meist einer besonderen Willenserklärung, die durch den Verstorbenen zu Lebzeiten selbst, oder durch einen nahen Verwandten abgegeben werden darf. Wir empfehlen für diese Bestattungsform eine Bestattungsvorsorge mit eigener Willenserklärung bzw. den Bestattungswunsch mit den Angehörigen abzusprechen und dies schriftlich festzuhalten.

Es gibt hierbei verschiedene Möglichkeiten zur Durchführung der Beisetzung:

  • Aufbahrung des Verstorbenen, Abschiednahme und Trauerfeier mit Sarg, danach Überführung in das Krematorium, die Urnenbeisetzung erfolgt dann zu einem späteren Zeitpunkt in der von Ihnen gewählten Bestattungsform.
  • Überführung und Einäscherung des Verstorbenen und danach Trauerfeier mit Urne mit anschließender Urnenbeisetzung in der von Ihnen gewählten Bestattungsform
  • Überführung und Einäscherung des Verstorbenen und spätere Beisetzung der Urne ohne Angehörige

Die Urnen bzw. Aschenreste können auf vielfältiger Weise beigesetzt werden z. b. in bestehende Erdgräber, neue Urnengräber, anonymen Urnenfeldern, Teilanonymen Urnengräbern, Urnenwänden, Streuwiesen sowie als Seebestattung (hier bedarf es einer eigenen schriftlichen Verfügung) bzw. Baumbestattung in Friedwäldern®.

Wir beraten sie gerne im Rahmen einer Bestattungsvorsorge über die vielfältigen Möglichkeiten.

Sie erhalten natürlich auch Auskunft über sogenannte „Modebestattungen“ wie z. B. die Diamantbestattung oder Weltraumbestattung.